Metallkunst
Skulpturen, Feuerobjekte, Schilder, Fundstücke und Materialexperimente aus vielen Jahren Werkstattpraxis.
Metallkunst · Straßenmusik · Performance
Groeg arbeitet dort, wo Material, Klang und Publikum aufeinander treffen: im Atelier, auf der Straße, vor Bühnen, in Zwischenräumen.
Über den Künstler
Viele Jahre lang hat Groeg Metall geschnitten, geschweißt, gebogen, verbrannt, wieder zusammengesetzt und daraus Skulpturen, Objekte und eigenwillige Zeichen im Raum gebaut. Seine Arbeiten tragen die Spuren dieser Praxis: Hitze, Gewicht, Oberfläche, Widerstand.
Heute steht diese Energie nicht still. Groeg sucht weiter nach Formen, die unmittelbar sind. Sein aktueller Schwerpunkt liegt auf Straßenmusik und performativer Kunst im öffentlichen Raum. Dort entsteht Kunst ohne Podest: direkt vor Passanten, im Geräusch der Stadt, mit Stimme, Körper, Instrument und der Reaktion des Moments.
Mit der Band Röhrenbrand verdichtet Groeg diese Bewegung zu Punk Musik mit Stoner Elementen. Joche Caruso (GROEG) spielt Gitarre und singt, Rob Bombo sitzt am Schlagzeug, Don Bacho spielt Bass. Die Songs erzählen frei aus dem Leben, mit deutschen Texten, rauer Direktheit und laufenden Studioaufnahmen.
Skulpturen, Feuerobjekte, Schilder, Fundstücke und Materialexperimente aus vielen Jahren Werkstattpraxis.
Auftritte und Aktionen, die Kunst aus geschlossenen Räumen lösen und mitten in Begegnungen stellen.
Musik, Präsenz und Improvisation als lebendige Fortsetzung des plastischen Arbeitens.
Arbeiten
Straßenmusik
Groeg sucht den unmittelbaren Moment: Gitarre, Stimme, Asphalt, Gespräche, kurze Blicke, Menschen im Vorbeigehen. Die Straße ist kein Ausweichort, sondern Bühne und Prüfstand zugleich. Was früher im Metall als Schlag, Reibung und Widerstand lag, wird heute zu Rhythmus, Text und rauer Erzählung.
Mit Röhrenbrand wird diese Energie lauter: Punk Musik mit Stoner Elementen, deutsche Texte, frei aus dem Leben erzählt. Joche Caruso (GROEG) spielt Gitarre und singt, Rob Bombo treibt am Schlagzeug, Don Bacho legt den Bass darunter. Studio Aufnahmen laufen, ein YouTube-Kanal ist geplant.
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Facebook-Reel öffnenAkustisches Set zwischen Einkaufsstrom, Domnähe und spontanen Zuhörern: kurze deutsche Songs, rauer Anschlag, direkter Kontakt.
Zwischen Flaniermeile und Altstadt wird die Gitarre zum Gegenpol zur glatten Oberfläche: Stoner-Schwere im Straßenformat.
Ein Set für Passanten, Studierende und Stadtwanderer: erzählende Texte, einfache Verstärkung, offene Hutkultur.
Abendliche Straßenmusik in Kneipennähe: grobkörnige Songs, viel Rhythmus, ein Sound, der zwischen Pflaster und Ausgehviertel reibt.
Fußgängerzone als Durchlauferhitzer: knappe Strophen, trockene Riffs und Texte, die mitten im Stadtlärm bestehen müssen.
Rüttenscheid als lebendiges Viertel für ein reduziertes Straßenset: Songs aus dem Alltag, nicht poliert, aber wach.
Zwischen Wasser, Speicherbauten und Gastronomie trifft der Röhrenbrand-Ton auf offenen Raum: Gitarrenklang mit Hafenluft.
Künstler- und Kneipenviertel als passender Resonanzraum für Groegs neue Richtung: nah, ungekünstelt, beweglich.
Events
Seit 2014 hat Groegs Arbeit eine deutliche Wandlung genommen. Aus Performances mit Metallskulpturklängen entstanden offene Klangräume; später kamen Gitarrenklänge, Stimme und unmittelbare Begegnungen hinzu. Das schwere, harte Material blieb nicht zurück, sondern wurde zum Ursprung einer neuen Bewegung: weniger Objekt, mehr Resonanz, weniger Ausstellung, mehr lebendiger Moment.
Die folgenden freien Veranstaltungen fanden ohne Eintritt statt. Sie dienten der Neufindung des Künstlers Groeg und öffneten private Gärten, kleine Festivals und vertraute Orte für Experimente zwischen Skulptur, Klang und Publikum.
Garten Josef: ein Abend mit Gitarrenklängen, leisen Metallimpulsen und erzählten Übergängen. Thema war die Frage, wann ein Objekt aufhört, Skulptur zu sein, und anfängt, mitzusingen.
Garten Sabine: kurze Improvisationen auf angeschlagenen Metallformen, beantwortet von Gitarre und Stimme. Die Performance suchte den warmen Ton im vermeintlich spröden Material.
Garten Ulla: eine ruhige Dämmerungsperformance mit kleinen Feuerobjekten, Gitarrenmotiven und Pausen, in denen der Garten selbst Teil des Klangs wurde.
Festival Caruso Castle: Groeg verband Metallskulpturklänge mit rauen Gitarrenfiguren. Der Auftritt markierte einen Schritt aus der Werkstatt hinaus in eine freiere, musikalische Präsenz.
Garten Jürgen: eine intime Performance über Kanten, Kerben und Atem. Kleine Fundstücke wurden zu Taktgebern, während die Gitarre die Härte in Bewegung auflöste.
Bei anonymen Kunstliebhabern: ein nicht öffentlicher Abend, in dem vorhandene Skulpturen nicht erklärt, sondern bespielt wurden. Der Ort wurde zur Versuchsanordnung für Nähe, Klang und Vertrauen.
Garten Josef: Groeg entwickelte kurze Sequenzen aus Klopfen, Reiben, Zupfen und Singen. Die Performance war bewusst roh gehalten und näher an einer Probe als an einer fertigen Aufführung.
Garten Sabine: der Abend setzte Metallgeräusche und Gitarrenakkorde direkt gegeneinander. Aus Kontrast wurde langsam Begleitung, aus Begleitung ein gemeinsamer Fluss.
Garten Ulla: eine freie Begegnung mit Skulpturen, Werkzeugspuren und ersten musikalischen Skizzen. Besucher konnten nah an den Objekten hören, wie Material Erinnerung trägt.
Garten Jürgen: Groeg arbeitete mit dünnen Metalllinien, gezupften Saiten und gesprochenen Fragmenten. Der Abend stellte die Verletzlichkeit der Materialien in den Mittelpunkt.
Bei anonymen Kunstliebhabern: eine kostenlose Haus- und Gartenperformance, in der ältere Skulpturen als Klangkörper wieder auftraten. Die Präsentation wurde zum Gespräch über Wandel.
Irina Niethammer Hypnosepraxis: Naturwesen aus verlebten Konturformstücken. Dieser Abend setzte den Auftakt der Neufindung: Metall wurde nicht nur gezeigt, sondern als Träger von Aufmerksamkeit, Klang und Verwandlung verstanden.
Ausstellung im Haus Upladin in Leverkusen-Opladen mit Skulpturen und Objekten aus Metall.
Ausstellung auf dem Frühlingsfest Burscheid des Burscheider Kulturvereins.
Kulturverein BurscheidDauerausstellung der Skulptur "Spider" bei Sylvia's Tattoo-Art in Leverkusen-Fettehenne.
Eine kunstvoll gestaltete Brandschutz- und Treppenhausabsperrung als dauerhaft sichtbarer Eingriff in einen Kulturort.
Skulpturen auf dem Handwerkerfest auf dem Gelände des Pilgerheims Weltersbach.
WeltersbachAusstellung im Rahmen der Leverkusener Kunstnacht im Kulturausbesserungswerk.
KulturausbesserungswerkAusstellung im Burscheider Badehaus im Rahmen eines Handwerkermarktes.
Kulturverein BurscheidAusstellung von Skulpturen in den Räumen des Zentrums für Gesundheitspflege während eines offenen Praxistages.
Georgs ReisemobileAls Dauerleihgabe stand vor dem Fahrradgeschäft Rückrad die Skulptur "Hochrad" als Werbeträger und Blickfang.
Dauerausstellung der Skulptur "Moped" bei Georgs Reisemobile in Leverkusen.
Georgs ReisemobileTeilnahme an der Ausstellung zum Thema Zeitgeist mit einer Skulptur aus Metall und Holz. Das naturnahe Ambiente wurde zum passenden Gegenüber für Material, Form und Haltung.
Kontakt
Ob Straßenaktion, Konzertabend, Objektanfrage oder ein gemeinsames Format: Groeg ist offen für Orte, an denen Kunst arbeiten darf.